Sammlung Reinking

Sammlung Reinking

Die Sammlung Reinking kennzeichnet ein sichtbares Konzept:
Die Kunstsammlung als Ort, an dem sich Mensch und Kunst begegnen, um sich weiterzuentwickeln. Alle Arbeiten weisen einen deutlichen Bezug zum Menschen auf.

© Anish Kapoor (Foto: Andreas Bock)
Was ist an diesem Konzept jedoch besonders? Sollte die Begegnung mit Kunst nicht immer eine Entwicklung in Gang stoßen? Besonders an der Sammlung Reinking ist die Art und Weise, wie die Arbeiten mit dem Betrachter kommunizieren. Den Dialog kennzeichnet ein starkes Gefühl von Intimität, denn es sind in erster Linie die individuellen Gedanken, Erinnerungen, Assoziationen und Gefühle, welche die Sammlung zu einem Ort der Reflexion werden lassen. Indem der Betrachter sich selbst begegnet, indem er sich auf den Dialog mit und zwischen den Werken einlässt, macht er die Sammlung Reinking zu dem, was sie sein will: die Möglichkeit sich mit Hilfe von Kunst zu ordnen und zu orten.

Ob klassische Positionen der Gegenwartskunst oder Beiträge der jüngsten Künstlergeneration, die Arbeiten der Sammlung Reinking fordern direkt zur Stellungnahme heraus, oder rufen dem Betrachter auf sensible Weise die eigene Position ins Bewusstsein. Indem die Werke Fragen stellen zur menschlichen Existenz, zu Zeit, Raum, Wahrnehmung und Identität, wird die Kunst zum Handlungsraum für eigene Reflexionen.

Installationen, Objekte, Videos, zu realisierende oder schlichtweg als Idee existente Kunstwerke bilden den Schwerpunkt der Sammlung Reinking.
Vergänglichen, äußerst fragilen Konstruktionen stehen zu Kunst gewordene Alltagsgegenstände gegenüber. Beiträge, die aus der Auseinandersetzung des Künstlers mit der Natur und ihren Elementen resultieren, wie auch Arbeiten, die das System Kunst hinterfragen, formen eine vielseitige Sammlung zeitgenössischer Kunst, die in ihrer stillen Präsenz zum Dialog einlädt.

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